Vor dem Gottesdienst wurden Höhepunkte und besondere Ereignisse aus der vergangenen Zeit als Diashow gezeigt. Zu sehen waren gemeinsame Veranstaltungen des Bezirkschores, der Kinder, Geschwister und Jugendlichen.
Matthäus 24, Verse 40 und 41 diente als Grundlage für diesen Gottesdienst:
„Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben.“
Zunächst ging der Dienstleiter auf die gemeinsame Arbeit und schönen Erlebnisse ein. Dies habe viel Freude und Dankbarkeit ausgelöst. Es gab Änderungen im Vorsteherkreis. Hinzu gekommen sind beispielsweise Vorstehervertreter.
Aus 16 Gemeinden sind derzeit nur noch 11 Gemeinden geblieben. Das hatte Ursachen. Manche Gemeinden konnten nicht mehr als eigenständige Gemeinden existieren.
Es gab oft Wünsche, dass man sich einer größeren, lebendigen Gemeinde anschließen möchte.
Viele Geschwister sind in der Zwischenzeit in die Ewigkeit gegangen. Es gab aber auch Geburten, Taufen und Versieglungen.
Voller Dankbarkeit blicken wir auf diese gemeinsame Zeit zurück.
Die Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu Christi ist geblieben.
Stammapostel Fehr hat einmal den 44. Vers aus diesem Kapitel zitiert: „Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint.“
Das Bibelwort fordert uns auf: Seid bereit für die Wiederkunft Christi!
Es besteht die Gefahr, dass man sich und andere beobachtet und Ereignisse bewertet.
Manches Ereignis wird als gottgewollt angesehen. Negative Ereignisse werden als Strafe oder Prüfung Gottes angesehen. Das stimmt nicht. Wir können das Verhalten Gottes nicht erklären oder bewerten.
Es ist viel Schönes in der vergangenen Zeit geschehen. Vieles ist aber auch geschehen, dass uns weh getan hat, das uns belastet. Das kann man nicht wegreden oder wegpredigen. Mancher, der uns weh getan hat, weiß es gar nicht oder hat es so nicht gemeint.
Lasst uns das Jubiläum zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken und wenn möglich, einen Neuanfang zu machen.
Zu einem Predigtbeitrag wurde Evangelist Mike Pallaske aus Sömmerda gebeten.
Es gibt viele Veränderungen. Eine Gemeinde sät, eine Gemeinde pflegt und eine Gemeinde erntet. Wir sagen JA, das ist noch meine Kirche, meine Gemeinde. Ich nehme die Gaben an.
Umrahmt wurde der Gottesdienst mit musikalischen Beiträgen vom Gemeindechor und einem Instrumentalensemble.
Nach dem Gottesdienst wurden Videobotschaften aus den Gemeinden des Kirchenbezirks Erfurt gezeigt.
Priester Karsten Schneider bedankte sich stellvertretend beim Bezirksältesten Niebhagen für die bisherige Arbeit mit Blumensträußen.
Die Gemeinde Weimar lud anschließend alle anwesenden Festteilnehmer zu einem sehr reichhaltigen Brunch ein.
Aus dem Gottesdienst mit Bezirksältesten Holger Niebhagen in Weimar zum 10-Jährigen Jubiläum des Kirchenbezirks Erfurt
Neuapostolische Kirche